TSV Leuna Volleyball

Herren LL Süd


Das Team der Saison 2014/15

hinten v.l.n.r.: Tillmann Breuer (MB), Rudi Hähnel (AA), Alexander Pietsch (D), Maik Schönberg (MB), Leonhard Breuer (D), Markus Jütersonke (AA), Benedikt Breuer (MB), Maximilian Breuer (MB)
vorne v.l.n.r.: Christoph Gebauer (AA), Christian Ber (Z), Normen Erfurt (AA), Thoralf Richter (L), Daniel Vogel (Z)
es fehlen: Michael Beelitz (AA), Alexander Kubica (L), Danny Pockrandt (U)

Quantitativ und hoffentlich auch qualitativ stark wie nie zuvor stellen sich die Herren des TSV Leuna für die neue Saison in der Landesliga Süd auf. Uns verließ leider unser Stammspieler Daniel Schmidtke, um im Rahmen eines Stipendiums für das Collegeteam der University of East London zu spielen. Hierfür wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Gleichwertigen Ersatz fanden wir in Person von Markus Jütersonke, den wir hiermit herzlich begrüßen. Ebenso neu im Herrenteam sind die Brüder Tillmann und Benedikt Breuer, die auf der Mittelblockerposition den Körpergrößendurchschnitt der Mannschaft noch einmal erhöhen.
Diese personelle Stärke sollte Grundstein sein, um das Saisonziel des Klassenerhalts in der oberen Tabellenhälfte zu erreichen. Auf eine gute Saison!

Hier gibt es die vorläufigen Termine der Spieltage.
 

SPIELBERICHTE

21.09.14 - 1. Pokalrunde: VC Gräfenhainichen (23, 18, -19, 18); SV Eintracht Gröbers (10, 20, 23)

Nach einer langen Sommerpause und dem absolvierten Testspiel gegen den SV Motor Zeitz war es am letzten Sonntag soweit eine konzentrierte und zielgerichtete Haltung im Pokal einzunehmen.
Bis dahin trainierten die Neuzugänge und Stammspieler zusammen, um eine neue engagierte, dynamische Mannschaft zu formen, damit man auch in heiklen Lagen taktisch agieren und umschalten kann. Denn der Erfolg aus der letzten Saison war für den TSV Leuna grandios, aber ist mittlerweile auch Geschichte. Unser Kapitän Daniel Vogel hat uns von Anfang an eingebläut, dass wir wieder bei Null beginnen und man unsere Spielweise nun kennt. Das bedeutet, dass wir dieses Jahr nicht mit dem Vorteil der Unbekannten in die Spiele gehen können.
So starteten wir in das erste Spiel in der Pokalrunde gegen den VC Gräfenhainichen in einer neuen Konstellation. Zu Beginn waren wir noch recht nervös und probierten das Geübte in einer echten Spielsituation umzusetzen. Dies gelang etappenweise sehr gut und auch in den Notsituationen konnten wir gut auf die Standards umschalten. Da noch nicht alle Kombinationen so verliefen, wie es gewünscht war, oder das Timing noch angepasst werden musste, ging es am Ende 25 zu 23 für uns aus.
Im zweiten Satz hielten wir unsere Konzentration aufrecht und konnten frühzeitig eine gute Punktedifferenz ausbauen, die wir nicht mehr abgaben, sodass der Satz 25:18 für uns endete. Gräfenhainichen hatte aber noch nicht aufgegeben und erspielte sich die Punkte sicher, während wir zu nachlässig agierten und nicht unsere Spielzüge aufbaute. Deshalb ging dieser Satz mit 25:19 an Gräfenhainichen. Dies war für uns Warnung genug wieder klare Aktionen zu setzen und unser eigenes Spiel aufzuziehen. Gesagt, getan und so endete der vierte Satz mit 25:18 und das Spiel mit 3:1 für uns.
Das zweite Spiel des Tages – SV Feuerwehr Halle gegen SV Eintracht Gröbers – verlief recht eintönig, da einige gute Spieler Feuerwehr verlassen hatten und sie mit neuen Spielern antraten. Nichtsdestotrotz bemühte man sich das Beste aus der Mannschaft herauszuholen und Spaß am Spiel zu haben. Gröbers zog in den ersten beiden Sätzen unbeeindruckt sein Spiel durch und gewann zu 13 und zu 12. Im dritten Satz zeigte Feuerwehr, dass sie doch anders können, und so stand es am Ende 25:11 für Feuerwehr. Satz 4 verlief dann wesentlich spannender und am Ende gewann Gröbers zu 18. Damit stand unser nächster Gegner fest – SV Eintracht Gröbers.
Wir hatten das vorangehende Spiel ausführlich betrachtet und die Lücken und Schwachpunkte analysiert, die wir dann auch gezielt anspielten und ausnutzten. Resultat: wir überrannten Gröbers im ersten Satz – Endstand 25:10. Nach so einem Satz fiel es uns etwas schwer, konzentriert bei der Sache zu bleiben, sodass wir in der Mitte des zweiten Satzes etwas schwächelten. Aber nach ein paar Ansagen in den Auszeiten standen wir wieder gefestigter auf dem Feld. Gröbers dagegen wollte nicht nochmal so „abgeschossen“ werden und bemühte sich mit aller Macht an uns dran zu bleiben, aber wir gaben unseren Vorsprung nicht mehr her und gewannen 25:20.
Der Gegner bemerkte unseren Einbruch im zweiten Satz und legte nochmal einen Zahn zu, um das Ruder rumzureißen, was uns das Aufspielen erschwerte und wir anfangs nicht so recht in unser Spiel kamen. In den Auszeiten gab es energischere Worte, die wir nur zum Teil umsetzten, um Gröbers unter Kontrolle zu kriegen. Der Aufschlagwechsel erfolgte beim 18:22, und dass wir den Satz und das Spiel an diesem Punkt beenden konnten, verdanken wir unserem Block, der wie eine Mauer stand, und vor allem einer überragenden Aufschlagserie von Rudi, der den Gegner so unter Druck setzte, dass kein vernünftiger Aufbau möglich war. Das Aufschlagrecht wurde noch einmal abgegeben, aber auch gleich wieder gesichert, und mit einem letzten super Block endete der Satz mit 25:23. Endstand 3:0 für uns.

Vielen Dank an die mitgereisten Fans, die uns in allen Phasen des Spiels lauthals unterstützten. Ohne euch wäre es nicht so schön und erfolgreich gewesen. Weiterhin vielen Dank an den VC Gräfenhainichen als Gastgeber.

Eure Männer vom TSV Leuna


27.09.14 - 1. Spieltag: SV 90 Groß Naundorf
 (20, -21, -18, 22, -15); VC WSG Wolfen (-20, 19, 17, -19, 11)

Mit zwei blauen Augen davon gekommen

Voller Tatendrang und mit Rückenwind von den gewonnenen Partien der 1. Pokalrunde in der vorangegangenen Woche nahm am Samstag, den 27.09., unsere Herrenmannschaft ihren ersten Punktspieltag in heimischer Halle in Angriff.
Im ersten Satz der Auftaktbegegnung gegen den Aufsteiger aus Groß Naundorf konnten wir durch einige gute Aufschlagserien und Angriffe schnell einen komfortablen Punktevorsprung herausspielen, der bis zum Satzende auch nicht mehr abgegeben wurde. Den zweiten Satz glaubte man ähnlich einfach für sich entscheiden zu können. Doch die Groß Naundorfer setzen uns mit gezielten Aufschlägen auf die Annahme-Außen-Spieler so unter Druck, dass der Ball nur in der Hälfte der Fälle den Weg zum Zuspieler fand. Auch diverse Wechel auf diesen Positionen konnten daran nichts ändern. Zu allem Überfluss fehlte es den Zuspielen wiederholt an Präzision und die eigenen Aufschläge fanden ihr Ziel regelmäßig nicht im Feld des Gegners, sondern im Aus oder Netz. Die Konsequenz war der Verlust der Sätze zwei und drei.
Den Heimvorteil, der die zahlreiche und laute Unterstützung von den Fans beinhaltet, konnten die Herren nutzen, um sich noch einmal einzuschwören, den vierten Satz zu gewinnen und die Entscheidung im Tie Break zu suchen. Jeder Punkt war hart umkämpft, aber letztlich brachten unsere Fehler, die an die Sätze 2 und 3 erinnerten, den ersten und verdienten Sieg in der Landesliga für den SV 90 Groß Naundorf.
Im Gegensatz zum ersten Gegner war uns der VC WSG Wolfen und dessen Spielweise bereits aus der letzten Saison bekannt. Diese bereitete zwar in der Vergangenheit relativ wenige Probleme, aber die Enttäuschung über das zuvor verlorene Spiel und weitere Unsicherheiten in Annahme und vor allem Angriff führten zum Satzverlust. Die erneut vorgenommenen Auswechselungen zeigten nun aber Wirkung und ließen uns die beiden folgenden Sätze ziemlich eindeutig gewinnen.
Aber Konstanz und Konzentration waren noch nie die Stärke unserer Herren, sodass wir nach verlorenem vierten Satz wieder über die volle Distanz gehen mussten. Weniger die spielerische Leistung, als vielmehr der sehr gute Teamzusammenhalt und der stärkere Wille brachten die entscheidenden Punkte und somit den Sieeg.
Für die abgelieferte Leistung sind insgesamt 3 Punkte aus den beiden Spielen akzeptabel. Bis zum nächsten Spieltag am 18. Oktober bei den Nachbarn der HSG Merseburg bleibt aber noch viel zu tun – und zwar in allen Bereichen. Noch einmal einen großen Dank an die Fans.

Eure Männer vom TSV Leuna


18.10.14 - 2. Spieltag: HSG Merseburg (18, 22, -19, -25, -6); USV Halle III (-26, -13, -19)

Der stärkste Gegner auf dem Feld

Am 18.10.2014 traten die Männer des TSV Leuna in der Albrecht-Dürer-Halle in Merseburg im zweiten und dritten Spiel gegen den Gastgeber HSG Merseburg und den aus Halle angereisten USV an.
Die beiden Mannschaften HSG und USV trennten sich 1:3. Während der USV den Gastgeber gut unter Kontrolle hatte und sein eigenes Spiel aufzog. Nur im dritten Satz drehte sich mal das Blatt zu Gunsten der HSG. Das war dem USV Warnzeichen genug, um im vierten Abschnitt das Spiel zu beenden.
Nun war der TSV an der Reihe und musste sich auf dem Feld gegen die HSG beweisen. Im ersten Satz konnten wir unser Spiel ohne große Schwierigkeiten aufziehen und zwangen den Gegner damit in die Knie 25:18. Klar, wer lässt sich gerne in seiner eigenen Halle als Gastgeber vorführen. So kämpften sie im zweiten Satz mit mehr Biss gegen den Druck und das schnelle Spiel der TSV Männer. Wir hingegen behielten unsere Konzentration bei und holten uns auch diesen Satz 25:22. Gefühlt war das Spiel schon gewonnen, deshalb gingen wir keine Risiken ein und machten mit der Routine weiter, was aber das größte Problem darstellte. Die HSG schlief nicht und hatte in allen Sätzen die Spielzüge im Auge behalten, sodass nun der Block bei den schnelleren Spielzügen stand und wir zu spät umschalteten. Jetzt hatten sie das Spiel im Griff, dazu kamen einige Aufschlagfehler, die einen Ausbau der Punkte oder eine erfolgreiche Aufholjagd unterbanden. Damit verschenkten wir einen Satz an den Gegner – 19:25. Bis zum 23:24 war die vierte Partie ausgeglichen und der Druck war für beide Mannschaften sehr hoch. Die Bälle wurden stark umkämpft und in der Abwehr waren wir sehr agil. Leider kochte der Druck bei einer schwierigen, aber korrekten Entscheidung des Schiedsrichters über und man glänzte nicht gerade mit einem sportlichen Verhalten. Nach der hitzigen Situation erspielte man sich dennoch den Satzball…..der leider nicht verwandelt wurde. Die HSG witterte ihre Chance, welche sie jedoch noch nicht nutzen konnte. Beim Stand von 26:25 war der Satzball gegen uns nicht mehr abwehren – 25:27. Die Konzentration war weg und die Zuversicht auch, sodass es im Handumdrehen 15:6 für die HSG stand. Eine herbe Niederlage gegen einen aufmerksamen Gegner.
Die Stimmung war gedrückt und waren die HSG wirklich die einfacheren Gegner, denn jetzt ging es gegen den USV, die ja 3:1 gegen den Gastgeber gewonnen hatten. In der Aufstellung wurden einige Umstellungen vorgenommen, unter anderem auch im Zuspiel und auf den beiden Außenpositionen. Das war genau das richtige, um die Anspannungen zu lockern und das eigene Spiel wieder umzusetzen. Die Stimmung auf dem Feld war zurück, man möchte sagen, dass es wieder lief…….bis zum 14:18. Einige gute Aufschläge vom USV glichen unseren Vorsprung aus. Nun mussten wir stärker um den Satzgewinn kämpfen, der uns aber durch die Finger glitt - 28:26.
Am Anfang des zweiten Satzes war die Annahme relativ stabil, aber der nötige Druck am Netz fehlte, was Unruhe in die Mannschaft brachte. Dazu schlichen sich Unsicherheit und Nervosität ein, selbst zwei Auswechslungen brachten nicht viel. Das Glück war auch wahrlich nicht auf unserer Seite, als sich auch noch unser Dia bei einem Block den kleinen Finger schwer stauchte und anbrach. Der Satz war verloren. 25:13.
Im dritten Satz mobilisierten wir nochmal alle Kräfte, um eine Niederlage abzuwenden. Das verlief vorerst auch ganz gut. Einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen brachten unser Gemüt wieder auf Temperatur und ließen die Münder nicht still stehen. Leider gewinnt man kein Spiel mit großen Reden und so gab man mit enttäuschender Miene das Spiel ab. 
Der stärkste Gegner für uns an diesem Spieltag waren nicht die HSG oder der USV, es waren eindeutig wir selbst. Wir waren uns alle einig, dass das aufmüpfige Verhalten umgehend abgestellt werden muss und wir als Mannschaft weiter an unseren Schwachpunkten arbeiten.
Auf diesem Weg möchten wir uns bei unseren mitgereisten Fans bedanken, die uns in allen Situationen unterstützt haben. Weiterhin möchten wir unserem Diagonal Angreifer Alexander Pietsch die beste und schnellste Genesung übermitteln, damit er sobald wie möglich wieder mit uns auf dem Feld stehen kann.
 
Eure Männer vom TSV Leuna



 

18.11.14 - 3. Spieltag: SG Einheit Halle I (-23, 19, -24, -15); VV Kleinpaschleben (21, 26, 21)


Am 3. Spieltag hieß es für die Volleyballer aus Leuna auf in die Händelstadt Halle.
Eine kleine Gruppe traf sich bereits in den frühen Morgenstunden, um sich bei einer großen "Fast Food Kette" zu stärken.
Nach und nach trafen alle verschlafenen Schlafmützen in der Sporthalle ein. Einige hatten wohl die Nacht zum Tage gemacht...
Das 1. Spiel mussten die Männer vom TSV gegen Einheit Halle I bestreiten. Kurz & knapp: Das Spiel wurde 1:3 verloren. Keine Leidenschaft, kein Teamgefühl, nur Einzelspieler auf dem Platz, die ab und an glänzen konnten. Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen!Die anschließende Pause nutze man daher für einige klärenden Gespräche in der Umkleidekabine des Gegners. Man spürte, wie wichtig und notwendig diese Gespräche waren. Nachdem alle Bedenken und Probleme beseitigt wurden, konnten die Männer rund um Coach Din sich für das 2. Spiel gegen VV Kleinpaschleben motivieren und konzentrieren.Das Ziel dieser Saison war deutlich: Nicht absteigen! Um dieses Ziel zu erfüllen musste ein Sieg gegen VV Kleinpaschleben her, denn dies war eindeutig das Kellerduell der Liga. Man könnte auch sagen: HSV gegen BVB Ich möchte es auch hier kurz & knapp halten. Die Jungs vom TSV Leuna haben 3:0 gewonnen und endlich wieder gezeigt, was Volleyball spielen bedeutet. Mit Leidenschaft, Willen, "Teamplay", den Fans im Rücken und einen extra eingeflogenen Coach aus London, konnte man jeden Satz für sich entscheiden. Das Ergebnis geht am Ende völlig in Ordnung. Am Ende des Tages hieß es aber: Vorletzter Tabellenplatz (8.) Davon lässt sich ein Volleyballer aus Leuna aber nicht beeindrucken, denn mit dieser Mannschaftsleistung wird der "Abstiegskampf" kein Problem werden!
Vielen Dank an die Fans!
Eure Männer vom TSV Leuna 

 

Das Team der Saison 2013/14


(v.l.n.r.: hinten: Daniel Vogel (Z), Maximilian Breuer (MB), Jürgen Schulze (Präsident TSV Leuna), Christopher Stahl (U), Christoph Gebauer (AA/D), Leonhard Breuer (U), Maik Schönberg (MB), Alexander Pietsch (D), Normen Erfurt (MB), Rudi Hähnel (AA); vorne: Karl-Heinz Schmidt (Leiter Abt. Volleyball), Daniel Schmidtke (AA/D), Thoralf Richter (L/Z), Michael Beelitz (AA), Alexander Kubica (L), Danny Pockrandt (U); es fehlen: Christian Ber (Z/AA), Philipp Woitke (U))

Nach dem Aufstieg in die Landesliga Süd kann das Ziel dieser Saison nur sein, diese Liga auch zu halten. Unsere vergleichsweise immer noch junge Mannschaft muss daher weiter an Konstanz und Gelassenheit im Spielablauf arbeiten. Auf personeller Seite ist das Fehlen von Sascha Pooch zu beklagen, der als stets zuverlässiger Spieler und Motivator agierte und nun aus beruflichen Gründen wegzieht. Ebenso müssen wir auf Rudi Hähnel verzichten, der verletzungsbedingt frühestens am Ende des Jahres wieder auf dem Spielfeld stehen kann. Neue tatkräftige Unterstützung erhalten wir dafür in Person von Leonhard Breuer, Alexander Kubica und Alexander Pietsch. Dadurch ergeben sich viele neue Positionsmöglichkeiten, mit denen wir hoffentlich etwaige Unpässlichkeiten ausgleichen und den anderen Mannschaften die Stirn bieten können.
Auf eine erfolgreiche Saison!


Wir begrüßen in unserer Mannschaft (v.l.n.r.) Alexander Pietsch, Philipp Woitke, Leonhard Breuer und
Alexander Kubica.


Das Team der Saison 2011/12

hinten v.l.n.r.: Felix Gauglitz (AA/ D), Maximilian Breuer (MB), Maik Schönberg (MB), Rudolf Hähnel (AA), Christoph Gebauer (MB), Christopher Stahl (U), Danny Pockrandt (U)
vorn v.l.n.r.: Christian Krauß (L), Thoralf Richter (Z), Christian Ber (AA/ Z), Sascha Pooch (D), Daniel Schmidtke (AA/D)


SPIELBERICHTE der Saison 2013/14:

1. Spieltag: USV Halle III (-20, 21, 22, -18, -14), VC Bitterfeld-Wolfen III (19, -19, 19, -18, 10)

Am Samstag, den 19.10., bestritten die Herren ihren ersten Spieltag gegen den USV Halle III und den VC Bitterfeld-Wolfen III. Gegen den Gastgeber aus Halle geriet unsere Mannschaft schon zu Anfang in großen Rückstand, der die Nervosität bei einem Großteil der Spieler widerspiegelte. Die wacklige Annahme und die von Individualfehlern geprägten Angriffe konnten sich zwar noch stabilisieren, aber den Verlust des ersten Satzes nicht mehr verhindern. Mit deutlich verringerter Fehlerquote und einer besseren Blockarbeit konnten die Sätze 2 und 3 gewonnen werden, wobei man den Vorsprung von zeitweise sieben Punkten immer wieder gefährlich hat schmelzen lassen. Nun war der Ehrgeiz geweckt, auch den vierten Satz zu gewinnen, um den Sack zuzumachen. Aber die Sicherheit, bereits einen Punkt erspielt zu haben, könnte neben der wieder steigenden Fehlerquote ein Grund für den Verlust des Satzes gewesen sein. Im folgenden Tiebreak konnte schnell ein Vorsprung von fünf Punkten herausgespielt werden, der aber unerklärlicherweise noch mit 14:16 verloren ging.
Gegen den VC Bitterfeld-Wolfen III, der nach den bisherigen Ergebnissen noch für übermächtig gehalten wurde, konnte unsere Mannschaft jederzeit mithalten. Auf beiden Seiten wechselten die Schwäche- und Stärkephasen, sodass die Sätze 1 bis 4 relativ deutlich an die eine bzw. andere Mannschaft gingen. Die Schwächen wurden aber auch durch die äußerst fragwürdige und von zahlreichen Fehlentscheidungen geprägten Leitung des 1. Schiedsrichters vom USV verstärkt, die an dieser Stelle erwähnt werden muss.
Nach neun gespielten Sätzen taten Erschöpfung, Unkonzentriertheit und Verletzungen ihr Übriges und führten zur zweiten Niederlage im Tiebreak an diesem Tag. Leider fehlten arbeits- bzw. krankheitsbedingt vier Spieler, sodass auch die Wechselmöglichkeiten stark eingeschränkt wurden, die die im Spielverlauf auftretenden Schwächephasen bzw. Verletzungen hätten ausgleichen können.

Der Ernüchterung, zwei Spiele verloren zu haben, steht letztlich die Gewissheit gegenüber, auch in der Landesliga mithalten zu können. Mit etwas Glück, mehr Konstanz und einer ähnlich überwältigenden Unterstützung durch unsere Fans, nämlich ein Gros der Damenmannschaft und das „Rudel“, die in der Liga ihres gleichen suchen, können die nächsten Spiele gewonnen werden.

(Es spielten: (Z) Daniel Vogel, Christian Ber; (AA) Daniel Schmidtke, Christoph Gebauer, Danny Pockrandt; (D) Alexander Pietsch; (MB) Maximilian Breuer, Maik Schönberg; (L) Thoralf Richter, Alexander Kubica)


2. Spieltag: Landesauswahl 96-98 (16, -20, -20, 18, -10), USV Halle III (25, 24, 19)

Am Sonntag (10.11.2013) bestritt unsere Herrenmannschaft ihren 2. Spieltag in Halle. Gastgeber der Partie war die Landesauswahl 96-98 und eröffnete den Spieltag gegen den USV Halle III. Die Landesauswahl spielte einen technisch starken, aber unbeständigen Volleyball. Mit 3:0 Sätzen entschied der USV den Sieg klar für sich.

Nach den zwei äußerst knappen Niederlagen gegen den USV III und VC Bitterfeld-Wolfen III am vergangenen Spieltag sah sich unser Team bereits in der Favoritenrolle gegen die Landesauswahl von Jugendspielern und betrat selbstsicher das Parkett. Trotz einiger Schwächen in der Annahme konnte der erste Satz mit einigem Vorsprung für sich beansprucht werden. Doch dann begann der Einbruch. Zwei Sätze in Folge gaben die Männer vom TSV ab. Unsicherheiten in der Annahme, verspielte Punkte und technische Mängel am und unter dem Netz zehrten an der Moral unserer Mannschaft. Auch der unermüdliche Einsatz von Libero Alexander Kubica half nicht den freien Fall der Moral zu stoppen. Bei einem Satzstand von 1:2 gegen die Leunaer Männer war die Stimmung bei Trainer Christian Ber deutlich gereizt.

 "Wir lassen uns einlullen. Wacht endlich auf und spielt den Volleyball, den wir am letzten Spieltag gezeigt haben. Das sieht nicht nach Volleyball aus, das ist sinnloses Ballgespiele."

Nach kurzer Umstellung gelang es dem TSV das Ruder noch einmal herumzureißen und den wichtigen vierten Satz für sich zu entscheiden. Ab ins Tie-Break. Von hieran versuchten die jungen Spieler der Landesauswahl sich zu behaupten, doch mit dem Satzgewinn im Rücken spielten die Leunaer wie ausgewechselt. Mit Auge und Kopf wurde die Landesauswahl schnell in Rückstand gebracht, sodass unsere Mannschaft schließlich mit 15:10 das Spiel im fünften Satz beenden konnte.

"Den Punkt haben wir selber verschenkt. Wir hätten das Ding ganz klar gewinnen müssen. Gegen starke Mannschafften, wie USV III oder Bitterfeld-Wolfen, zeigen wir starken und schönen Volleyball. Wir passen uns an unsere Gegner an. Das darf nicht mehr passieren.", so Ber.

Trotzdem war das der erste Sieg des TSV Leuna in der Landesliga und das gibt Kraft!

Kraft hatten unsere Männer bitter nötig, denn nun wartete der USV Halle III auf den TSV. In ihrem letzten Aufeinandertreffen spielten die Leunaer Männer stark auf, doch hatte es nicht zum Sieg über ihren Konkurrenten gereicht.
Trainer Christian Ber setzte hier auf eine gewagte Wechselstrategie und wurde durch den frischen Wind in seiner Mannschafft nicht enttäuscht. Zu Beginn des ersten Satzes kämpften beide Mannschaften mit aller Macht gegeneinander. Doch das Glück war auf Seiten des TSV. Rudi Hähnel und Normen Erfurt, die ihre ersten Einsätze in der Landesliga hatten, konnten dabei ihre Positionen mehr als gleichwertig ausfüllen. Schon früh wurde klar, unsere Angaben sind heute unsere beste Waffe. So sorgten starke und auch konstante Angaben, wie die unseres Diagonalangreifers Alexander Pietsch,  für eine schnelle und erfolgreiche Aufholjagd. Auch Zuspieler Daniel Vogel trumpfte mit seinen Tricks auf und stahl dem USV wichtige Punkte, die schließlich zum Satzerfolg führten.
Im zweiten Satz  konzentrierte der USV seine Angaben auf die Außenannahmespieler, die zunächst Schwächen zeigten, mit der Zeit aber sicherer wurden und wichtige Bälle holten. Aufgrund einiger Patzer in der Annahme und den schnellen Mittelangriffen des USV stand es auf einmal 24:20 für die Hallenser. Diese feierten sich bereits als Satzgewinner, doch durch starke Paraden des Liberos Thoralf Richter und konzentrierte Angriffe holte sich der TSV mit 26:24 doch noch den zweiten Satz.
Der letzte Satz lief wenig spektakulär. Christian Ber als eingewechselter Zuspieler lieferte stabile Pässe mit Vorliebe nach außen. Trotz der bekannten Passrichtung bekam der hallesche Block nur selten die Hände auf den Ball. Mit einem überragendem 3:0 gewann der TSV gegen den Konkurrenten aus. Mit 5 von 6 möglichen Punkten aus diesem Doppelsieg konnte die Mannschafft zufrieden sein, doch liegt das Augenmerk schon wieder auf der nächsten Partie und den doch noch zu häufig auftretenden Fehlern.
"Das Pokalspiel nächsten Samstag sehen wir als Test, um zu sehen, wie weit wir gegen Mannschafften wie Gardelegen kommen.", sprach Kapitän Daniel Vogel am Ende des Spieltages.

Wir freuen uns auf weitere schöne und spannende Spiele und verweisen bei dieser Gelegenheit gleich auf das Heimspiel des TSV Leuna in der Jahnhalle am 07.12.2013.


5. Spieltag: VC WSG 78 Wolfen (20, 29, 18), MTV Wittenberg II (-18, 24, 27, -19, 10)

Am Sonntag (12.1.2014) bestritt unsere Herrenmannschaft in eigener Halle ihren 5. Spieltag, zugleich der erste in diesem Jahr. Nach zu vielen Spielen mit nur einem Punkt für die Tabelle konnten dieses Mal durch zwei Siege fünf Punkte hinzugefügt werden.
Das erste Spiel des Tages gegen Wolfen verlief wenig spektakulär und konnte bis auf einige Unkonzentriertheiten an den Satzanfängen souverän mit 3:0 gewonnen werden. Dabei gingen aber viele Punkte des Gegners auf das Konto der Angabespieler, die zu viele Bälle im Netz oder Aus anstatt im Spielfeld positionierten.

Im zweiten Spiel war der Gegner der VC WSG 78 Wolfen bzw. ihr erst